Montag, 23. Juli 2018

Heute keine Überschrift bei der Hitze / dafür tolle Bilder.




Mariannen- Ecke Reichenberger © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Skalitzer Straße © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Skalitzer Straße © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Villon (Wiener Straße) © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Oranienstraße © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Kottbusser Tor © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Oranienstraße © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Mysliwska (Schlesische) © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Café Alibi (Oranienstraße) © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Vom Feeling her Spreewaldplatz irgendwo © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Zossener © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Paul-Lincke-Ufer © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Urbanstraße Ecke Körte © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Kaiser's am Kotti © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Dieffenbachstraße, glaube ich © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Oranien- Ecke Adalbert © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Downtown Kottbusser Tor © Kai von Kröcher, 1995 – '97

U7 © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Erkelenzdamm © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Heutiger Prinzessinnengarten © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Dresdener Straße © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Kottbusser, under the Bridge © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Ankerklause © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Hallesches Tor © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Winter am Urban © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Lindenstraße © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Bolle © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Oranienstraße © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Oranienstraße © Kai von Kröcher, 1995 – '97










Somewhere there is some place that one million eyes can't see. +++ Auf radioeins gestern liefen die 100 besten Duette der, keine Ahnung – aller Zeiten, wahrscheinlich. Rudimentär hörte ich zu, falls man das sagen darf, jedenfalls fiel mir da wieder ein, was ich mich immer wieder mal frage: Warum eigentlich ist Dancing in the Street der wohl meistgedisste Song des Universums – war im Prinzip doch irgendwie ziemlich fetzig? Und immerhin gingen die Einnahmen an gemeinnützige Zwecke, das wollen wir nicht unter den Tisch fallen lassen – oder ist das auch schon wieder so eine Gutmenschenscheiße? +++ Hat Özil nun eigentlich gesagt, "er würde" – oder "he wouldn't"?! +++ Kommt mal klar, Leute – und währenddessen sitzen genügend echt miese Käräkter wie Nestlé noch immer nicht hinter Gittern! +++ Beim Nephrologen heute (Blutwerte top!), da las ich in der August-Nummer der GEO, in alten Archiven der New York Times seien dreitausend vergessene Fotos vom Sommer '78 aufgetaucht, das sei sensationell. Passt zu dem Film Finding Vivian Maier, der war auch sensationell. Und passt zu den Dias, die ich über die Jahre vergessen hatte und die ich jetzt ausgegraben, gerahmt und gescannt habe (oben): Eine unerwartete Zeitreise in das Kreuzberg der Jahre '95 bis '97! +++ Apropos 'meistgedisst', aber das Thema hatten wir schon: Heute früh, nach einem sehr verzwirbelten Traum, wachte ich mit den Simple Minds (oben) auf den Lippen oder im Kopf auf. +++ Und immer schön auf die Bilder klicken, sonst verderben Sie sich die Augen!

Lyrics: Someone Somewhere in Summertime © Simple Minds, 1982
Dancing in the Street © David Bowie/Mick Jagger, 1985 (Cover)
Finding Vivian Maier (Künstlerbiografie) © John Maloof & Charlie Siskel (Regie/Produktion), USA 2013
Kreuzberg – zwischen den Zeiten (Fotoserie, ca. 520 Dias) © Kai von Kröcher, 1995 – '97

Samstag, 21. Juli 2018

Finding Vivian Maier / Like the Merry Go Round I'm going up going down.



Neuköllner Maientage © Harriet Wolff, 2018

Neuköllner Maientage © Harriet Wolff, 2018

Neuköllner Maientage © Harriet Wolff, 2018







No sweeping exits or offstage lines could make me feel bitter or treat you unkind. +++ Neulich auf der Ohlauer Straße traf ich zufällig den Vermieter der Szenegaststätte der Herzen. Er fragte, was ich so treibe, ob ich viel fotografiere. "Nee", sagte ich wahrheitsgemäß, "ich ordne gerade mein Lebenswerk." Schmunzelnd trennten sich unsere Wege. +++ Sagt man das so? +++ Aber mal ohne Quatsch: Manchmal, wenn es mir heraushängt aus Mund, Augen und Ohren. Den ganzen Tag bei dem Wetter am Laptop zu sitzen. Im Winter kann das ja jeder – sich aber den never ending wollenden Jahrhundertsommer freiwillig hinter mit Handtüchern und Gaffatape abgedunkelten Fenstern verschanzen, da staune ich manchmal schon über mich selbst. Jedenfalls, wenn ab und zu dann doch mal eine Pause eingelegt werden muss, dann setze ich mich kurz runter zur Admiralbrücke. Die hat mich früher genervt mit ihren Touristen, heute sehe ich die Sache entspannter. Selbst die Frau mit dem Hund, die über die Jahre vor aller Augen täglich eine Handbreit mehr ihres Lebens an den Irrsinn verliert. Die gern an der Ecke herumsteht und einfach mal ihre Verzweiflung herausschreit. Die schwebte gestern über die Brücke – mit imaginären Taktstöcken dirigierte sie strahlend Besucher aus aller Herren und Ländern. +++ Worauf will ich hinaus? +++ Am Nachmittag jedenfalls war nicht viel los, ein einsamer Gitarrist spielte Wild Horses auf der Akustischen. Der Genitiv ist dem Dativ sein Tod. Eine irgendwie launische Version, und ich setzte mich kurz auf einen Betonpoller. Stellte dann aber bald fest, der Tag hielt doch wichtigere Aufgaben für mich bereit. Im Gehen dann fiel mir auf: die oben zitierte Textzeile habe ich nie ganz verstanden, sie klingt aber toll. +++ Gerade fährt unter dem Fenster ein Motorboot mit schottischen Dudelsackbläsern vorbei, das ist mal was anderes. +++ Neulich im Mai, Neuköllner Maientage, da stolperten wir spätabends auf dem Rummelplatz in der Hasenheide zufällig in die Familie Herr und Frau Rattelschneck. Wir fuhren dann eine Runde gemeinsam im Karussell, und das Lustige war – obwohl, ich fand das in dem Augenblick alles andere als lustig. Nee, jedenfalls fuhren wir in so 'nem alten Holzkarussell, da lachte mein altes Nostalgikerherz. Das drehte allerdings so unerwartete Pirouetten, da kriegte ich stielige Augen aus Furcht um die Werdende. Da muss es sogar noch ein Foto von geben, aber das habe ich leider nicht. Jedenfalls ist es nicht gut für die Nerven, mit einer Schwangeren in einem crazy Karussell zu sitzen. Und Familie Rattelschneck wusste in diesem Moment noch nichts von der frohen Erwartung. Sie dachten nur, was ist der Ex-Betreiber der Szenegaststätte doch nur für ein Angsthase. Und der Witz an der Sache war, und deshalb wollte ich eigentlich ein paar Tage später da noch mal hingehen und die Angelegenheit klarstellen. Jedenfalls, der alte Rummelplatzhase, der da die Hebel bediente, der brach dann die Fahrt vorzeitig ab – er dachte, ich breche zusammen. +++ Und das stimmte ja gar nicht!!! +++ Der Witz an der Sache, und diesmal fand ich das wirklich extrem komisch und kurios. Der Witz nämlich war, die Werdende hatte mit mir eigentlich Riesenrad fahren wollen, aber dann machte der Rummel Punkt zehn Uhr abends zu, und Herr und Frau Rattelschneck, die Werdende und ich – wir zogen um in die Hasenschänke. +++ Ein paar Tage später, das war nämlich zum Muttertag – und das ist jetzt endlich der Witz! Da wollten wir es noch einmal versuchen, und dann würden wir ihrer Mutter ein Selfie schicken von oben heraus aus der Gondel im Riesenrad. Gute Idee, und wir liefen einmal quer über das ganze staubige Areal bis zum Ende Gelände und wieder zurück. Und fragten uns, sind wir blöd?! An einem Riesenrad kann man doch nicht einfach so vorbeilaufen, es straight übersehen?! Aber es war tatsächlich nicht mehr da, sie hatten es über Nacht einfach abgebaut. +++ Geben Sie zu: damit war echt nicht zu rechnen! +++ Jetzt bleibt gar kein Platz mehr für die Auflösung der Überschrift, aber nennen wir es einfach "den Cliffhänger"... +++ Und immer schön auf die Fotos klicken!

Überschrift inspired by: Finding Vivian Maier (Künstlerbiografie) © John Maloof & Charlie Siskel (Regie/Produktion), USA 2013 
Überschrift also inspired by: Invisible © Alison Moyet, 1984
Lyrics: Wild Horses © The Sundays, 1992 (Cover)

Sonntag, 15. Juli 2018

Anna Cronistiça / Ein Fortschrittsverweigerer knickt ein.



Eines Morgens auf dem Bahnsteig in Brüssel-Nord © Kai von Kröcher, 2018






Gerade wollte ich spontan eine Textzeile aus Daydream von 1000 Gram hier hineinschreiben, aber leider verstehe ich echt nicht ein einziges Wort. +++ Nach der vom Feeling her endlosen Irrfahrt durch nächtliches Wallonien neulich, Ihr seid solche Fucker berichtete. +++ Jedenfalls. +++ Es ist schrecklich: mir fällt nichts mehr ein. +++ Das Bild heute, da war ich dann statt mit dem Auto mit der Eisenbahn noch einmal durch Belgien unterwegs – auf dem Weg nach Flanolien: nach einer langen durchfahrenen Nacht zum Umsteigen auf dem Bahnhof in Brüssel-Nord. Solche Verzeichnungen wie in dem Bild lassen sich mittels Photoshop relativ leicht korrigieren, doch zu dem verschlafenen Blick damals passt dieser Knick in der Optik ganz gut. +++ Schlimm, wenn man nichts mehr zu sagen hat. +++ God save the Queen.

Lyrics inspired by: Daydream © 1000 Gram, 2018
God Save the Queen © Sex Pistols, 1977 

Sonntag, 8. Juli 2018

Knokke ist knorke / Die Mädels vom Immenhof.



Immenhof – Das Abenteuer eines Sommers: Gestüt Peterhof © Uve Haußig/Rich and Famous Film, 2018

Immenhof – Das Abenteuer eines Sommers: Knokke-Heist © Kai von Kröcher/Rich and Famous Film, 2018

Immenhof – Das Abenteuer eines Sommers: Knokke-Heist © Jo Voets/Rich and Famous Film, 2018






Da ist das Wasser sanft, da ist das Wasser tief / Da ist das Ende nah, da wo die Mutter rief. +++ Der berühmteste Franzose, der jemals ein Belgier war – dessen berühmtestes Stück war wohl ein Lied über die Hauptstadt der Niederlande. Der jedenfalls, Jacques Brel nämlich, der hatte sogar mal ein(en?) Chanson über Knokke an der belgischen Ostküste geschrieben, einen spanischen Tango. +++ Arbeit am Strand kann übrigens, kein blöder Witz, extrem in die Knochen gehen – Leonardo diCaprio weiß da sicher ein Lied von zu singen. +++ Die Capri-Fischer. +++ Das schöne Schwarzweiß-Foto oben ist auf dem mondänen Gestüt Peterhof im äußersten Saarland entstanden. Da fanden neulich Dreharbeiten zu der Immenhof-Neuverfilmung statt, zu denen man mich vor wenigen Wochen aus dem Urlaub abberufen hatte. Wie damals bei der EM '92 die Dänen. Auf dem Bild bin ich gerade eben zum ersten Male am Set eingetroffen: Tonmeister Uve Haußig schoß es heimlich von seinem Platz hinter der sogenannten Ton-Kombo, einer Art Mischpult auf Rädern. +++ Wenn man sich selber auf Fotos sieht, ist das manchmal wie früher, als man sich das erste Mal auf einer Tonbandaufnahme sprechen gehört hat. +++ Der andere offizielle Stand- und Setfotograf, der Belgier Jo Voets, der erwischte mich eine Woche später am belgischen Nordseestrand bei der Arbeit (unten). +++ Kann es sein, dass ich auf den Fotos irgendwie aussehe wie ein Aboriginal auf der Jagd – oder sagt man das heutzutage nicht mehr? +++ Mein romantisches Foto (Mitte) entstand, kurz nachdem die Sonne in der Nordsee versunken war: Die allerletzte Einstellung vor Drehschluss wird eben abgedreht, man sieht eine der Hauptdarstellerinnen, die junge Leia Holtwick – ich glaube, sie ist eigentlich Leichtathletin – Leia Holtwick jedenfalls in ihrer ersten Filmrolle, sie spielt an der Seite von Heiner Lauterbach und anderen. +++ Jetzt habe ich irgendwie den Faden verloren – unsere älteren Schwestern jedenfalls werden sich noch gut an die Kinofilme um die Pony-Mädchen um Heidi Brühl erinnern. In unserem Remake sind es nicht nur "richtige" Pferde – auch ist die gesamte Geschichte modernisiert worden. Kinostart ist für Frühjahr 2019 geplant, glaube ich. +++ Wird Belgien Weltmeister?        

Überschrift inspired by: Knokke-Le-Zoute Tango © Jacques Brel, 1977
Überschrift also inspired by: Die Mädels vom Immenhof (mit u.a. Heidi Brühl) © Wolfgang Schleif (Regie), D 1955
Lyrics: Die ohne Hoffnung sind © Klaus Hoffmann, 1997 (Brel-Cover)
Amsterdam © Jacques Brel, 1964
The Beach (w/ Leonardo diCaprio) © Danny Boyle (Regie), USA/UK 2000
Die Capri-Fischer © Rudi Schuricke, 1950er
Immenhof – Das Abenteuer eines Sommers © Sharon von Wietersheim (Regie), D 2019

Freitag, 29. Juni 2018

Entschuldigen Sie / ist das hier das Finale von Rio.



Arlon (Belgien) © Kai von Kröcher, 2018

Arlon (Belgien) © Kai von Kröcher, 2018

Arlon (Belgien) © Kai von Kröcher, 2018

Arlon (Belgien) © Kai von Kröcher, 2018

Arlon (Belgien) © Kai von Kröcher, 2018

Arlon (Belgien) © Kai von Kröcher, 2018

Arlon (Belgien) © Kai von Kröcher, 2018









When you get lost between the moon and New York City, I know it's crazy – but it's true. +++ An Christopher Cross hatte ich seit Jahrzehnten nicht mehr gedacht, aber dort im Südwesten lief er mit verschiedenen Songs gleich mehrmals auf mehreren Sendern. Seien wir ehrlich: Wie viele Christopher Cross-Hits können Sie aus dem Stegreif heraus aufzählen? +++ Der Song mit dem Text oben – das habe ich eben im Internet entdeckt –, der stammt aus dem Soundtrack zu Arthur – kein Kind von Traurigkeit, den scheine ich damals verpasst zu haben. +++ Was mich anfangs ein bisschen irgendwie irritiert hatte bei Christopher Cross, das war, dass bei den frühen Ultravox (und anscheinend jetzt immer noch) der Bassspieler nämlich Chris Cross hieß, und das ergab kein schlüssiges Bild für mich. +++ Was mich an Belgien irritierte, wenn man mit einer fehlerhaften Wegbeschreibung und ohne Navi und Smartphone als Fortschrittsverweigerer nachts in einer menschenleeren Kleinstadt nach seinem Hotel sucht: Mit der Ausschilderung halten sie's dort in etwa mit einem berühmten U2-Klassiker. +++ Vielleicht war ich auch einfach zu blöd und zu blind. +++ Nach dem Ausscheiden bei der WM hatte irgendwo jemand geschrieben, der einzige Weltmeister in überzeugender Form oder so sei Christoph Kramer gewesen: Von Fußball versteh' ich nicht viel, aber der war auch für mich die ganz große Entdeckung! +++ Okay, die Lyrics habe ich ganz leicht verfremdet. +++ Mit der Werdenden geht es jetzt gleich rüber zum Flughafensee. +++ Und immer schön auf die Bilder klicken!

Überschrift inspired by: Christoph Kramer, Finale von Rio (2014)
Lyrics: Arthur's Theme © Christopher Cross, 1981
Where the Streets Have No Name © U2, 1987
Flughafensee, Berlin/Tegel

Dienstag, 19. Juni 2018

Griaß eich miteinand / Erstmal die Kirche im Dorf lassen.



Texas © Bastian Günther, 2018

Riezlern/Kleinwalsertal © Kai von Kröcher, 2018

Annika, Wiese bei Schöllang (Allgäu) © Kai von Kröcher, 2018

Haller am Haldensee (Tirol) © Kai von Kröcher, 2018





Yesterday is dead and gone – and tomorrow out of sight. +++ Okay, alle Bälle auf Gomez. +++ Kann doch wohl nicht so schwer sein. +++ Bastian Günther hatte neulich, kurz vor der WM, schnell noch ein Ping-Pong-Foto aus Texas geschickt: Er guckt dort die Spiele – behaupte ich einfach mal – in irgend'nem Trucker-Café, den Refill immer aufs Haus. +++ Ich dagegen sah Mexiko – Deutschland am Sonntag in der charmanten Übertragung des österreichischen Fernsehens – mit "Schneckerl" Prohaska anschließend im Talk der Expertenrunde. +++ Torwart heißt hier übrigens "der Goalie". +++ Naja. +++ Lange Rede, kurzer Sinn – jedenfalls hatte Basti das Bild oben mit der texanischen Kirche geschickt, und heute antworte ich darauf mit ein paar frommen Eindrücken aus den Bergen. +++ Und morgen geht es zum Immenhof – der liegt in diesem Fall hinter Saarbrücken. +++ Wie hieß nur die österreichische Cover-Version des Kris Kristofferson-Klassikers (oben) gestern auf Radiowelle Tirol?

Lyrics: Help Me Make It Through The Night © Kris Kristofferson, 1970
Herbert "Schneckerl" Prohaska (*8.8.1955, Wien), österreichische Fußball-Legende
Immenhof – das Abenteuer eines Sommers (Remake) © Sharon von Wietersheim, D 2018

Donnerstag, 14. Juni 2018

Meat for Fantasy / Fleisch waren, nicht sind.



Projektionen © Kai von Kröcher, 2003

Warschauer Brücke © Kai von Kröcher, 2003

George W. Bush © Kai von Kröcher, 2003

Palasthotel #1 © Kai von Kröcher, 2001

Marzahn © Kai von Kröcher, 2003

Kottbusser Tor © Kai von Kröcher, 2003

Love Parade | Warnemünde | Autobahn Berlin – Rostock | Warnemünde © Kai von Kröcher, 1997|2002|2002|2002

Fleischwaren © Kai von Kröcher, 2003

Road Kill, TX 75460 © Kai von Kröcher, 2001

"Bumerang" bzw. "Schlange" (P2/11–WBS 70), Leninplatz © Kai von Kröcher, 2003

Palasthotel #2 © Kai von Kröcher, 2001

U-Bhf. Frankfurter Tor © Kai von Kröcher, 2003

Osten währt am längsten* © Kai von Kröcher, 2003

Patenkind mit Kaninchen © Kai von Kröcher, 2003









There's a change in pace, of fantasy and taste. +++ Wo wir jetzt erstmal für eine Weile nichts voneinander hören werden, hier kurz was für den kleinen Hunger zwischendurch – die Früchte der letzten zwei Tage: "Scannen Sie den schon?!" +++ Das war eine Projektion – im Sommer 2003 in der "stalinistischen Hölle"** am Frankfurter Tor irgendwann. Vier Projektoren warfen Dias auf vier große Schaufenster eines der Zuckerbäckergebäude, die 1953 beinahe einmal die DDR hatten einstürzen lassen. +++ Was sind das denn für Wortmonstren heute hier, hallo? +++ Kuratiert wurde das damals von Dr. phil Jörg Probst, eine gute Zeit. +++ Wer sich erinnert, war nicht dabei. +++ Wie seltsam wenig neurotisch einem George W. fünfzehn Jahre später rückwirkend auf einmal vorkommt – ein auf beruhigende Art geerdeter Drecksack... +++ Okay, dann lasse ich Sie jetzt einfach damit mal alleine: Vielleicht sehen wir uns heute Abend zum Abpfiff im Club? +++ Und immer schön auf die Bilder klicken!

Überschrift inspired by/Lyrics: Flesh for Fantasy © Billy Idol, 1983
Überschrift also inspired by: menschlich gesehen... (in: Kommix fon Phil) © Fil, 1987
* Bildunterschrift u.a. inspired by: Osten währt am längsten © Deutsch-Amerikanische Freundschaft, 1980
** aus: Une gueule de bois en plomb (dt: Blei in den Knochen, Comic) © Jacques Tardi, 1990 (?)
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